Omma

Meine Omma… die habe ich wirklich sehr geliebt. Sie hatte so eine Art, einem immer die Wahrheit zu sagen, die war einfach entwaffnend. Gut, manchmal wollte man die Wahrheit gar nicht wissen… aber dann hätte man eben nicht meine Omma fragen sollen. Die Omma hatte sieben Geschwister, von denen sie die Älteste war. Sie hat sich durch zwei Weltkriege gehungert, einen Sohn im zarten Alter von sieben Jahren durch “feindlichen Terrorangriff” verloren, wurde zweimal ausgebombt… hatte also wahrlich kein leichtes Leben. Sie war oft nachdenklich, aber dennoch meist gut gelaunt. So habe ich sie für immer in meiner Erinnerung.

 

Das Drachenfräulein, seine Mutter und seine Omma auf dem Heimweg von der Beerdigung von Ommas Bruder in der S-Bahn. Plötzlich die Omma “So, jetzt nur noch die Berta, dann habe ich sie alle überlebt.”

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Sprachfetzen (4)…

Lieblingsrestaurant. Ein älterer Herr am Nebentisch: “Das ist bis jetzt ein milder Januar.” – Soso…

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Neujahrsspaziergang

Neujahrswetter

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Neujahrspause

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Neujahrskonzert

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Neujahrsdreck

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Neujahrssekt

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Beim Einkaufen…

Ich gehe ja nicht so gerne einkaufen, weder Klamotten noch Lebensmittel. Schuhe gehen gerade noch. Schlimm finde ich vor allem Schlangestehen, ganz schlimm, wenn es einfach nicht voran geht. Am Allerschlimmsten jedoch unfreundliches Personal. Aber es muss eben sein, da kommt man nicht drum rum, wenn man etwas zu essen auf dem Tisch haben will und seine Blöße einigermaßen modisch bedecken möchte…

Samstagfrüh im Supermarkt. Die Drachenfrau flitzt nur eben rein, um sich rasch das örtliche Käseblatt zu kaufen. Neben dem Zeitungsregal ist die Tür zum Büro, aus dem just in diesem Moment der Filialleiter mit bösem Gesicht tritt. Er und die
Drachenfrau kommen etwa gleichzeitig an der Kasse an.

Er schnauzt die Kassiererin an: “Wo bleiben die jetzt mit der Gefrierware?” Kassiererin: “Weiß ich nicht.” (Woher auch?)

Filialleiter (im gleichen Ton): “Wieso ist die zweite Kasse nicht auf?” (Wozu? Die Drachenfrau ist im Moment die einzige Kundin und der einzige, der sie aufhält ist er!). Kassiererin: “Die Kollegin ist nur eben auf 17.” (Wird man ja wohl noch dürfen…)

Filialleiter lässt die Drachenfrau endlich vorbei und motzt dann weiter: “Wieso ist die Bürotür auf?”
Jetzt ist es die Drachenfrau aber leid, sie baut sich vor diesem unangenehmen Menschen auf und erklärt ihm genervt: “Weil Sie sie offen gelassen haben!”

Er (guckt verdutzt): “Äh, ja, ach so…” und trollt sich. Die Kassiererin und die Drachenfrau zwinkern sich grinsend zu.

Da geht die Tür auf und zwei Männer bringen die Gefrierwaren, von hinten naht die zweite Kassiererin, nur die Bürotür ist immer noch offen…

Mal ehrlich: Gibt es etwas Schlimmeres als schlechtgelaunte Chefs?

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Lieblings-Kollege

Sagt der Kollege (nach einwöchiger Abwesenheit): “Schön, dass Du wieder da bist. Ohne Dich ist es doof.”

Hach!!!

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Sprachfetzen (3): Kuchen

Sonntagmorgen in der Bäckerei: Die beiden älteren Damen vor der Drachenfrau können sich nicht entscheiden, welchen Kuchen sie nehmen wollen…

Nach einigem Hin und Her und weil die Schlange an der Theke imme länger wird, fragt die Verkäuferin resolut “Wieviele Stücke?” – “Drei und drei.” – Die Verkäuferin wählt ein Papptablett und wartet ab. “Drei Apfel, drei Aprikosenstücke und drei Puddingteilchen.” -“Das sind neun. Sie sagten drei und drei.” – “Ja, das sind neun.” –  “Nein, sechs.” – “Nein, neun.” – Die Verkäuferin packt schweigend ein zweites Paket Kuchen und die Drachenfrau schweigt voller Bewunderung….

 

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Sprachfetzen (2): Journal vs. Royal

Beim Lieblings-Griechen: Herr am Nebentisch bestellt für seine zwei Damen (Mama und Ehefrau) “Kir Journal” und für sich ein “Helles Bier”. Der Kellner bestellt an der Theke ungerührt”Zwei Kir Royal und ein Pils”. Dann bestellen alle jeweils zwei Vorspeisen. Und dazu bestellt der Herr einen “mittelsüßen” Wein für die Damen. Das ist wohl sowas zwischen halbtrocken und lieblich? Der Kellner ordert einen “Imiglykos”, das ist süß. Süß. SÜSS! Und zu jeder Runde einen Ouzo für jeden… Das reicht, um mit der Vorspeise auszukommen und völlig zu vergessen, dass man eigentlich noch einen Hauptgang bestellen wollte… “Noch drei Ouzo bitte!” – Na also, wer sagts denn? Schmeckt doch! 

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